
Über uns
Ein Fuchs muss tun,
was ein Fuchs tun mussUnser
AntriebUnsere Produkte überzeugen ökologisch, ethisch und ästhetisch – und setzen bewusst Akzente gegen Wegwerfmentalität.
Wir wollen einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt und Mitmenschen haben und Unternehmen Alternativen aufzeigen, wie ihr bereits bezahltes Material lange sinnvoll im Umlauf gehalten werden kann und welche weiteren Verwendungsmöglichkeiten es gibt. Firmen tragen mit uns wirksam und wesentlich zur Verminderung des Müllberges bei und erreichen damit eine Verbesserung ihres Fußabdrucks. Bereits vorhandenes Plastik wird genutzt und kein neues zu Merchandisezwecken produziert.
Hier zu investieren bedeutet, Ressourcen voll auszunutzen und sich bewusst vom ökologischen Ideal zu Glaubwürdigkeit und realisierter ökonomischer Notwendigkeit zu entwickeln.
Unternehmen, wie z.B. FRoSTA Tiefkühlkost GmbH, Still GmbH, HanseMerkur Versicherungen oder auch das Museum für Kunst & Gewerbe in Hamburg gehen bereits diesen Weg mit uns und investieren in unser aller Zukunft.
Unser Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die aus ökologischer, ethischer und ästhetischer Sicht überzeugen und vermeintlich Wertlosem einen Wert zurück zu geben.
Unsere
Ressource
Plakatwerbung. So simpel – so unterhaltsam – so lukrativ. Lukrativ vor allem für die Unternehmen, die mit den riesigen Hinguckern im Stadtgetümmel werben. Lukrativ ist das Ganze jedoch nicht für alle. Vor allem die Umwelt leidet unter dieser Art des Werbens, denn die Giganten aus verschiedensten Kunststoffen bringen ein Problem mit sich: Sie werden irgendwann langweilig.
Hat man sich an den einen Werbeslogan gewöhnt, startet auch schon eine neue Kampagne.
Kaum einer stellt sich jedoch die Frage: Wo ist eigentlich das Plakat abgeblieben? Hier gibt es, leider, eine einfache Antwort: Auf dem Müll.
Allerdings lassen sich Spanntransparente, Roll-Up-Banner und andere Werbematerialien aus verschiedensten Plastikmaterialien nicht ›einfach so‹ entsorgen, denn sie können aufgrund des besonders robusten Materials, das sogar dem Hamburger Schietwetter standhält, nicht recycelt werden – und passen auch nicht in die handelsüblichen Mülltonnen. Um der Wegwerfkultur hier entgegenzuwirken, nutzen wir ausrangierte Werbeplakate und andere Großflächenmaterialien für unsere Produkte.
ein kleiner Blick in die
Vergangenheit
Moin, ich bin Sinah
und als allererstes möchte ich mich hier bei meinem kleinen, wunderbaren Team bedanken. fyksin ist in allererster Linie ein Gemeinschaftsprojekt. Als solches agieren wir in Hamburg, Deutschland und am allerliebsten in unserem Fuchsbau und kommen hingebungsvoll dem selbsterlegten Auftrag nach, die Idee von nachhaltigem Konsum – vor allem den Unternehmen – zu erklären und dort zu verbreiten. Denn sie können mit ein wenig Umdenken Großes tun.
Alles begann 2010 in meiner Maßschneiderei, wo der Gedanke, »Was machen wir aus den ganzen Stoffresten?« allgegenwärtig war. Der Fokus verlagerte sich über die nächsten zehn Jahre wesentlich zum Upcycling bereits vorhandener, gespendeter oder gesammelter Materialien und Textilien. Zunächst noch im Bekleidungssegment – immer mit dem Gedanken, so wenig Müll wie möglich zu produzieren.
Durch die intensive Beschäftigung mit Upcycling und der, offensichtlich, enormen Verschwendung von Ressourcen, wurde ich bald für ganz andere Dimensionen der textilen Flächenherstellung in ganz anderen Ausmaßen und Nutzungsmöglichkeiten aufmerksam. Durch meine Jahre in der Textilindustrie bekam ich Einblicke in Bereiche, die mir Tränen in die Augen trieben und mich nachts nicht schlafen ließen... menschenverachtende, würdelose Zustände.
So kehrte ich dieser Industrie den Rücken. Ich dachte für immer, nichtahnend, dass ich auf anderem Wege wieder mit ihr in Kontakt kommen würde.
Mein handwerklicher roter Faden fand sich in kleineren Firmen und meiner Selbstständigkeit wieder – und immer ging es um Ressourcenschonung. Der wunderschöne Fuchsbau im Buckhorn Bahnhof von Hamburg passte dann als Standort perfekt zu meinem Anliegen. Irgendwie aus der Zeit gefallen, aber mit Charakter und einer Message.
Aus verschiedensten Materialien ließen wir Neues entstehen. Segel, LKW-Plane, Jeans ohne Ende, Bettwäsche, Oberhemden, alles kam unter die Maschinen und es entstanden so viele schöne Stücke.
Dann bekam ich eines Tages via Instagram die Anfrage, ob auch Riesenposter für uns interessant seien. Zu dem Zeitpunkt hatte ich keinen blassen Schimmer, welche Welt sich da eröffnen würde und sagte einfach JA.
Kleiner Exkurs: Die Riesenposter hängen u.a. auf Flächen am Hamburger Hafen (z.B. Blohm & Voss) und werden für nur wenige Wochen der Nutzung produziert. Danach sind sie Müll. Und dabei sprechen wir nicht von 2 bis 3 qm, sondern von locker über 600 qm Material.
Damals waren wir zu zweit und Feuer & Flamme für die Idee »richtig Müll vermeiden zu können«. In der dann folgenden Zeit stellten wir unsere Produktion, mitten in der schönsten Stadt der Welt, darauf ein, größtenteils diese und ähnlich starke Materialien zu verarbeiten. Die Maschinen wurden größer, spezieller und leistungsfähiger.
So bin ich nach wie vor im Upcyclingbereich zu Hause, habe nur das Metier gewechselt.
Es ist wieder die Industrie, die mit diesen Giganten aus Material umgeht und es ist die Industrie, die dafür Verantwortung übernehmen muss. Daran und an wunderschönen, sinnvollen Produkten arbeite ich jeden Tag und bin dankbar für die wundervollen Menschen, die mich auf meinem Weg begleiten, ohne die nix ginge und ohne die ich auch gar nicht sein wollen würde.
Danke für's Mittragen und Mitdenken meiner Vision und dem Verstehenwollen meiner Gehirnwindungen. Danke fürs Umsetzen und Aushalten und Träumen. Denn eins ist klar:
fyksin ist von vielen tollen Menschen für viele tolle Menschen und alle sollen daran partizipieren.
Ich freue mich auf alles, was kommt. Mit Euch!


